Offenheit ist die beste Strategie.

Die meisten Kita- und Lehrkräfte wissen nicht viel über Schwerhörigkeit. Ergreifen Sie die Initiative. Erzählen Sie, warum Ihr Kind manchmal anders reagiert und in welchen Situationen es Unterstützung braucht. Ermutigen Sie auch Ihr Kind, offen mit seiner Hörbeeinträchtigung umzugehen, zum Beispiel bei einem Schulwechsel.

Das sollten Sie mit Ihrem Kind üben.

Trainieren Sie mit Ihrem Kind, die sprechende Person anzuschauen. Auch wenn das Verstehen anfangs noch schwierig ist. Durch das Anschauen erhält es Aufmerksamkeit.
Bringen Sie Ihrem Kind bei, erst dann zu unterbrechen, wenn der Satz beendet ist. Vielleicht versteht Ihr Kind den Anfang des Satzes nicht, kann seine Bedeutung am Ende dann aber doch rekonstruieren.
Ermutigen Sie Ihr Kind, nachzufragen, wenn es etwas nicht verstanden hat.
Bringen Sie Ihrem Kind bei, das Verstandene zusammenzufassen. So weiß das Gegenüber, ob es noch etwas ergänzen muss.

Unabhängige Beratungsstellen.

In einigen Bundesländern finden Sie Beratungsstellen für hörgeschädigte Kinder, die eine Regelschule besuchen:
Ihre Schule, Logopäden oder Therapeuten vermitteln Ihnen gerne den Kontakt.

So können Sie Ihr Kind unterstützen.

Wenn Ihr Kind das Gesagte nicht versteht, wiederholen Sie den Satz nicht wörtlich. Sagen Sie das Gleiche noch mal mit anderen Worten.
Halten Sie sich an die Regel: Wenn mein Kind mich nicht sehen kann, kann es mich auch nicht hören.
Achten Sie darauf, dass Ihr Kind beim Sprechen Ihre Lippenbewegungen und Gesichtsausdrücke gut sehen kann.
Wenn Sie mit Ihrem Kind sprechen, dann suchen Sie sich einen ruhigen Ort. Positionieren Sie das Kind so, dass sich die lauteste Schallquelle hinter dem Kind befindet und die Sprachquelle vor ihm.
Übertreiben Sie es nicht mit den Mundbewegungen. Das verzerrt Klang und Gesicht – und erschwert so das Verstehen.
Sagen Sie Ihrem Kind, dass es ruhig müder sein darf als seine Mitschüler. Das intensive Konzentrieren auf die Sprache strengt an. Geben Sie ihm nach der Schule Zeit zu entspannen.
Behandeln Sie Ihr Kind so normal wie möglich. Sagen Sie dies auch seinen Lehrkräften, Freunden und Bekannten.
Gutes Hören ist für die Entwicklung wichtig.
„Kinder müssen die beste Hörgeräteversorgung erhalten, die möglich ist. Je früher, desto besser. Entscheidend ist die Auswahl der geeigneten Hörgeräte, die kontinuierliche Betreuung des Kindes sowie die enge Abstimmung mit Ärzten und Kliniken. Ich begleite die Kinder über viele Jahre. Dadurch nehme ich auch an der Entwicklung der Kinder teil, z. B. die ersten gesprochenen Worte, Einschulung etc. – das sind schöne Augenblicke, die meinen Beruf besonders machen.“

Ihr kürzester Weg zum optimalen Hörgerät.

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